Lister Dreieck

  • Gebäudetyp : Bürohochhäuser > 28 m
  • Baujahr : 2019
  • Übergabejahr : 2019
  • Straße : Rundestraße 11 30159 HANNOVER, Deutschland
  • Klimazone : [Cfb] MSeeklima Winter & Sommer - mild, ohne Trockenzeit.

  • Nettogrundfläche : 27 079 m2
  • Bau / Renovierungskosten : 66 000 000 €
  • Kosten/m² : 2437.31 €/m2

Zertifizierung :

  • Primärenergiebedarf :
    90 kWhpe/m2.year
    (Berechnungsmethode : DIN V 18599 )
Energieverbrauch
Wirtschaftliches BauenGebäude
< 50A
A
51 à 90B
B
91 à 150C
C
151 à 230D
D
231 à 330E
E
331 à 450F
F
> 450G
G
Energieintensives Gebäude

Im Zentrum von Hannover, westlich des Hauptbahnhofs, entwickelte KÖLBL KRUSE von 11 I 2016 - 05 I 2019 für die Deutsche Bahn AG das Lister Dreieck nach dem Entwurf des Berliner Architekturbüros Hascher Jehle. Die Bauaufgabe wurde von den HOCHTIEF-Building Niederlassungen Berlin und Hannover gemeinsam umgesetzt. Eigentümerin des Gebäudes ist ein Club Deal-Spezialfonds der Savills Investment Management Germany GmbH.

Aufgrund der inneren Struktur des Gebäudes, lässt sich im Lister Dreieck eine äußerst flexible Büroorganisation umsetzten. Es bietet Platz für rund 1.000 Bahnmitarbeiter, die zuvor an neun über Hannover verteilten Standorten gearbeitet hatten. Als erstes sogenanntes „Flex-Haus“ der DB bietet das Gebäude optimale Bedingungen für das Konzept „flex@work“. So können die Mitarbeiter in verschiedenen Raummodulen und durch Desk-Sharing, örtlich und zeitlich flexibel an wechselnden Arbeitsorten im Gebäude oder außerhalb arbeiten. Das Thema Drittverwendbarkeit (flexible Grundrisse) - eines der Schlüsselthemen, wenn es um Nachhaltigkeit geht - wurde im Lister Dreieck von Beginn an eingeplant und konsequent umgesetzt.

Ein Kernthema des Entwurfs ist das große Atrium mit einem hohen Potenzial an attraktiven Nutzungen sowie Möglichkeiten der Begegnungen. Insgesamt bietet der Entwurf eine unverwechselbare Adresse mit hohem Wiedererkennungswert.

Als Inspiration für die Fassade des 30.500 m² großen Bauwerks dienten historische Gebäude in Hannover. So orientiert sich die Materialität der Außenhülle an den zeitlosen Klassikern der Hannoveraner Mauerwerksarchitektur. Auf diese Weise fügt sich das Lister Dreieck harmonisch in den städtischen Kontext ein. Die Gebäudeform entwickelt sich als Blockrandbebauung aus der dreieckigen Grundstücksform der umgebenden Straßen und staffelt sich nach oben zurück. Zwischen dem neuen Zentralen Omnibus-Bahnhof, dem auffälligen VW-Turm und der Fußgängerzone
Karl-Heinrich-Ulrich-Straße schafft es der Neubau, sich einerseits optisch zu behaupten und andererseits durch die niedrige Gebäudekante, die abgerundeten
Ecken und die Rückstaffelung harmonisch in die Umgebung zu integrieren.

Von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) wurde das Projekt 2020 mit einem Zertifikat in "Platin" - der höchsten Auszeichnungskategorie -ausgezeichnet.  Damit ein Gebäude die "magische" Platin-Grenze überschreitet, muss bei allen fünf ergebnisrelevanten Kategorien eine außergewöhnlich hohe Qualität realisiert werden. Das Lister Dreieck hat bei der ökonomischen, ökologischen, funktionalen, technischen und bei der Prozessqualität jeweils sehr gut abgeschnitten. Besonders herauszustellen sind an dieser Stelle die Themen Materialökologie und nachhaltige Bauprozesse. Im Bauprozess wurde der konforme umweltfreundliche Materialeinsatz kontinuierlich geprüft und somit gewährleistet. Die Anforderungen an das Abfallmanagement wurden übererfüllt, der Recyclinggehalt der eingebauten Baustoffe beachtet und die lärm- und staubarme Baustelle stetig optimiert. 

 

Mehr Details zu diesem Projekt

 https://koelbl-kruse.de/bauprojekte/lister-dreieck-hannover/
 https://www.dgnb-system.de/de/projekte/neubau-buerohaus-lister-dreieck
 https://www.hochtief.de/aktivitaeten/highlight-projekte/europe/lister-dreieck-hannover
 https://www.hascherjehle.de/buerogebaeude-db-lister-dreieck-hannover/
 https://rkw.plus/de/nachricht-projekte/schluesseluebergabe-lister-dreieck/#

Datenzuverlässigkeit

Auditor

Copyrightt

Roland Halbe Fotografie

Unternehmer

    KÖLBL KRUSE GmbH

    Bea Steindor, steindor@k-k-p.de, Essen

Bauleiter

    HOCHTIEF Building

    Christian Kemper, Christian.Kemper@hochtief.de, Frankfurt am Main

Nachhaltigkeitsansatz des Eigentümers

Aufgrund der inneren Struktur des Gebäudes, lässt sich im Lister Dreieck eine äußerst flexible Büroorganisation umsetzten. Ein Kernthema des Entwurfs ist das große Atrium mit einem hohen Potenzial an attraktiven Nutzungen sowie Möglichkeiten der Begegnungen. Insgesamt bietet der Entwurf eine unverwechselbare Adresse mit hohem Wiedererkennungswert.

Als Inspiration für die Fassade des 30.500 m² großen Bauwerks dienten historische Gebäude in Hannover. So orientiert sich die Materialität der Außenhülle an den zeitlosen Klassikern der Hannoveraner Mauerwerksarchitektur. Auf diese Weise fügt sich das Lister Dreieck harmonisch in den städtischen Kontext ein. Die Gebäudeform entwickelt sich als Blockrandbebauung aus der dreieckigen Grundstücksform der umgebenden Straßen und staffelt sich nach oben zurück. Zwischen dem neuen Zentralen Omnibus-Bahnhof, dem auffälligen VW-Turm und der Fußgängerzone
Karl-Heinrich-Ulrich-Straße schafft es der Neubau, sich einerseits optisch zu behaupten und andererseits durch die niedrige Gebäudekante, die abgerundeten
Ecken und die Rückstaffelung harmonisch in die Umgebung zu integrieren

Beschreibung der Architektur

Aufgrund der inneren Struktur des Gebäudes, lässt sich im Lister Dreieck eine äußerst flexible Büroorganisation umsetzten. Ein Kernthema des Entwurfs ist das große Atrium mit einem hohen Potenzial an attraktiven Nutzungen sowie Möglichkeiten der Begegnungen. Insgesamt bietet der Entwurf eine unverwechselbare Adresse mit hohem Wiedererkennungswert.

Als Inspiration für die Fassade des 30.500 m² großen Bauwerks dienten historische Gebäude in Hannover. So orientiert sich die Materialität der Außenhülle an den zeitlosen Klassikern der Hannoveraner Mauerwerksarchitektur. Auf diese Weise fügt sich das Lister Dreieck harmonisch in den städtischen Kontext ein. Die Gebäudeform entwickelt sich als Blockrandbebauung aus der dreieckigen Grundstücksform der umgebenden Straßen und staffelt sich nach oben zurück. Zwischen dem neuen Zentralen Omnibus-Bahnhof, dem auffälligen VW-Turm und der Fußgängerzone
Karl-Heinrich-Ulrich-Straße schafft es der Neubau, sich einerseits optisch zu behaupten und andererseits durch die niedrige Gebäudekante, die abgerundeten
Ecken und die Rückstaffelung harmonisch in die Umgebung zu integrieren

Energieverbrauch

  • 90,00 kWhpe/m2.year
  • 107,00 kWhpe/m2.year
  • DIN V 18599

  • 95,00 kWhfe/m2.year
  • Heizung 40,9
    Trinkwasser 10
    Beleuchtung 19,5
    Belüftung 15,8
    Kühlung 9,2

Systems

    • Städtisches Netzwerk
    • Städtisches Netzwerk
    • Fernwärme
    • Natürliche Belüftung
     -
    • Keine erneuerbaren Energiesysteme

    Ökobilanz nach DGNB. Alle verwendeten Ökobilanzdaten stammen aus der Ökobau.dat2016. Anwendung des vereinfachten Verfahrens.

Innenraumluftqualität

    Die Raumluftmessung nach den Vorgaben der DGNB Formaldehyd-Werte zwischen 5,8 und 6,9 (yg/m³).

Gesundheit und Komfort

    Die Ökobilanz für die Kriterien ENV 1.1/2.1 wurde gemäß den DGNB-Vorgaben über einen Lebenszyklus von 50 Jahren errechnet.
    Betrachtet wurden die folgenden Umweltkategorien:


    Ökobilanz - emissionsbedingte Umweltwirkungen (DGNB Kriterium ENV1.1)
     Treibhauspotential (DGNB Kriterium ENV1.1.1),
     Ozonabbaupotential (DGNB Kriterium ENV1.1.2),
     Sommersmogpotential (DGNB Kriterium ENV1.1.3),
     Versauerungspotential (DGNB Kriterium ENV1.1.4),
     Überdüngungspotential (DGNB Kriterium ENV1.1.5),

    Ökobilanz- Primärenergie (DGNB Kriterium ENV2.1)
     Primärenergie nicht erneuerbar (DGNB Kriterium ENV2.1.1),
     Primärenergie Gesamt (DGNB Kriterium ENV2.1.2)
     Primärenergie erneuerbar (DGNB Kriterium ENV2.1.3)
     Abiotischer Ressourcenverbrauch ADPelements (DGNB Kriterium ENV2.1.4)
     Wasserverbrauch Frischwasser (DGNB Kriterium ENV2.1.5)

Städtische Umwelt

Als Inspiration für die Fassade des 30.500 m² großen Bauwerks dienten historische Gebäude in Hannover. So orientiert sich die Materialität der Außenhülle an den zeitlosen Klassikern der Hannoveraner Mauerwerksarchitektur. Auf diese Weise fügt sich das Lister Dreieck harmonisch in den städtischen Kontext ein. Die Gebäudeform entwickelt sich als Blockrandbebauung aus der dreieckigen Grundstücksform der umgebenden Straßen und staffelt sich nach oben zurück. Zwischen dem neuen Zentralen Omnibus-Bahnhof, dem auffälligen VW-Turm und der Fußgängerzone
Karl-Heinrich-Ulrich-Straße schafft es der Neubau, sich einerseits optisch zu behaupten und andererseits durch die niedrige Gebäudekante, die abgerundeten Ecken und die Rückstaffelung harmonisch in die Umgebung zu integrieren.

Grundstücksfläche

6 500,00 m2

Umweltqualität des Gebäudes

  • gebäudetechnsiche Flexibilität
  • Innenraumluftqualität und Gesundheit
  • Beratung - Zusammenarbeit
  • Akustik
  • Komfort visuell, olfaktorisch, thermisch)
  • Energieffizienz
  • Instandhaltung
  • building end of life management
  • Einbeziehung des Grundstücks
  • Mobilität
  • Bauprozess
  • Produkte und Materialien

Aufgrund der inneren Struktur des Gebäudes, lässt sich im Lister Dreieck eine äußerst flexible Büroorganisation umsetzten. Es bietet Platz für rund 1.000 Bahnmitarbeiter, die zuvor an neun über Hannover verteilten Standorten gearbeitet hatten. Als erstes sogenanntes „Flex-Haus“ der DB bietet das Gebäude optimale Bedingungen für das Konzept „flex@work“. So können die Mitarbeiter in verschiedenen Raummodulen und durch Desk-Sharing, örtlich und zeitlich flexibel an wechselnden Arbeitsorten im Gebäude oder außerhalb arbeiten. Das Thema Drittverwendbarkeit (flexible Grundrisse) - eines der Schlüsselthemen, wenn es um Nachhaltigkeit geht - wurde im Lister Dreieck von Beginn an eingeplant und konsequent umgesetzt.Aufgrund der inneren Struktur des Gebäudes, lässt sich im Lister Dreieck eine äußerst flexible Büroorganisation umsetzten. Es bietet Platz für rund 1.000 Bahnmitarbeiter, die zuvor an neun über Hannover verteilten Standorten gearbeitet hatten. Als erstes sogenanntes „Flex-Haus“ der DB bietet das Gebäude optimale Bedingungen für das Konzept „flex@work“. So können die Mitarbeiter in verschiedenen Raummodulen und durch Desk-Sharing, örtlich und zeitlich flexibel an wechselnden Arbeitsorten im Gebäude oder außerhalb arbeiten. Das Thema Drittverwendbarkeit (flexible Grundrisse) - eines der Schlüsselthemen, wenn es um Nachhaltigkeit geht - wurde im Lister Dreieck von Beginn an eingeplant und konsequent umgesetzt.

Green Solutions Awards 2020-2021 / Deutschland

 KÖLBL KRUSE GmbH

Autor der Seite

  • Bea Steindor

    Marketingleitung I Pressesprecherin

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